Lloyd’s building, Verwaltungsgebäude in City of London, Vereinigtes Königreich
Lloyd's building ist ein Verwaltungsgebäude in der City of London mit außen montierten Aufzügen aus Glas und silberfarbenen Versorgungstürmen an der Fassade. Die Konstruktion zeigt alle Leitungen, Treppen und technischen Systeme an der Gebäudeaußenseite statt in Innenschächten.
Richard Rogers entwarf den Bau in den frühen 1980er Jahren als Ersatz für das alte Lloyd's-Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Die Fertigstellung erfolgte 1986 nach fünf Jahren Bauzeit auf dem Grundstück des früheren East India House.
Das Gebäude erhielt seinen Namen vom Versicherungsmarkt Lloyd's of London, der hier seit dem späten 17. Jahrhundert tätig ist. Die nach außen verlegten Rohre und Leitungen folgen dem Prinzip, dass technische Einrichtungen sichtbar bleiben und die Arbeitsräume frei von Versorgungselementen sind.
Das Gebäude liegt nahe der Leadenhall Street und ist von außen jederzeit zu betrachten, da es eine öffentliche Straße umgibt. Der Innenbereich ist nicht für Besucher zugänglich und dient ausschließlich als Arbeitsplatz für Versicherungsgeschäfte.
Ein zentraler Raum im Erdgeschoss erreicht eine Höhe von elf Stockwerken und wird von den Arbeitsbereichen umgeben, die sich nach innen zur Halle öffnen. Das Gebäude erhielt 2011 den Denkmalschutz der höchsten Kategorie, was für einen Bau aus den 1980er Jahren außergewöhnlich ist.
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