Inch Kenneth, Mittelalterliche Kapellenruinen in Inner Hebrides, Schottland.
Inch Kenneth ist eine kleine Insel vor der Westküste von Mull in Argyll and Bute, Schottland. Sie besteht hauptsächlich aus Grünland und beherbergt die Ruinen einer mittelalterlichen Kapelle sowie ein späteres Herrenhaus.
Eine irische Mönchsgemeinschaft ließ sich hier in den frühen christlichen Jahrhunderten nieder und errichtete ein Heiligtum, dessen Kapelle noch heute teilweise erhalten ist. Im Laufe der Zeit ging die Insel in den Besitz der Familie MacLean über und gelangte schließlich im 20. Jahrhundert an die Schwestern Mitford.
Die Insel trägt den Namen eines irischen Heiligen, dessen Gemeinschaft hier vor langen Jahrhunderten lebte und betete. Die Ruinen der Kapelle sind noch heute zu sehen und erinnern an diese frühe christliche Präsenz.
Die Insel ist nur per Boot erreichbar, da keine regelmäßige Fährverbindung besteht; Besucher müssen eine private Überfahrt von Mull aus organisieren. Das Gelände ist uneben und kann feucht sein, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Samuel Johnson besuchte die Insel im Jahr 1773 und beschrieb sie in seinen Reiseaufzeichnungen über die Hebriden. Sein Bericht gehört zu den frühesten erhaltenen Beschreibungen des Alltagslebens auf dieser Insel.
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