Faraday Building, Telefonzentrale in der City of London, Vereinigtes Königreich
Das Faraday Building steht in der Queen Victoria Street und zeichnet sich durch abgeschrägte Ecken und einen unregelmäßig sechseckigen Grundriss mit bis zu zehn Geschossen aus. Die Struktur wurde als Telefonzentrale konzipiert, um die Telekommunikationsinfrastruktur der Stadt zu unterstützen.
Das Gelände wurde in den 1870er Jahren von der General Post Office für eine Postsparkasse erworben und 1902 in eine Telefonzentrale umgewandelt. Diese Umbauung markierte einen Wendepunkt in der Infrastruktur Londons und legte den Grundstein für das moderne Telekommunikationsnetz der Stadt.
Das Gebäude zeigt Steinschnitzereien über seinen Fenstern, die frühe Telekommunikationstechnologien darstellen, darunter Telefonkabel und elektromagnetische Geräte. Diese Verzierungen erzählen die Geschichte der technologischen Innovation, die das Gebäude verkörpert.
Der Zugang zur Öffentlichkeit ist eingeschränkt, da das Gebäude ein aktives Telekommunikationszentrum ist und nur zu Außenbetrachtungen zugänglich ist. Der beste Blick auf das Gebäude erhalten Sie von Queen Victoria Street aus, wo die geometrische Form und die dekorativen Details deutlich sichtbar sind.
Die Errichtung dieses Gebäudes führte zu neuen Vorschriften, die die Sichtlinien zur Kuppel der St. Paul's Cathedral von verschiedenen Punkten an der Themse schützten. Diese Regelung zeigt, wie selbst moderne Telekommunikationsinfrastruktur die historischen Wahrzeichen der Stadt respektieren musste.
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