Loch Nan Uamh Viaduct, Eisenbahnviadukt in Highland, Schottland
Das Viadukt von Loch Nan Uamh ist eine Eisenbahnbrücke aus Beton, die das Tal Gleann Mama mit acht Bögen überquert und sich über die Straße A830 erstreckt. Die Konstruktion besteht aus breiten Betonbogen, die auf massiven Pfeilern ruhen und das Bauwerk robust über das Gelände hinweg führen.
Das Viadukt wurde 1901 als Teil der West Highland Extension Railway eröffnet, um Fort William mit Mallaig durch die schottischen Highlands zu verbinden. Die Eisenbahnlinie erschloss diese entlegene Region und wurde zu einer wichtigen Transportroute für die Gegend.
Die Konstruktion steht nahe Loch nan Uamh, wo Prinz Charles Edward Stuart 1746 Schottland verließ.
Das Bauwerk ist noch immer in Betrieb und wird täglich von Zügen der West Highland Line befahren, was es zu einer funktionierenden Brücke im aktiven Eisenbahnnetz macht. Besucher können das Viadukt von verschiedenen Positionen von der A830 aus sehen oder von nahegelegenen Wanderwegen aus erkunden.
Während des Baus fiel eine Kutsche mit Pferden in einen der mittleren Pfeiler, und ihre Überreste sind bis heute dort eingeschlossen. Radarscans bestätigten 2001 diese Funde, die den Bau zu einer bemerkenswerten historischen Erinnerung machen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.