Loch Nevis, Meeresbucht in Highland, Schottland.
Loch Nevis ist eine Meeresbucht an der Westküste Schottlands, die sich etwa 20 Kilometer weit erstreckt und von der Knoydart-Halbinsel und den Regionen North Morar eingegrenzt wird. Das Gewässer wird von steilen Bergen und moorigen Landschaften umgeben, die bis zum Wasser herabreichen.
Die Gewässer waren Schauplatz mittelalterlicher Wikinger-Expeditionen und Clan-Bewegungen, die die regionale Dynamik der Highlands prägte. Diese Seefahrt und territoriale Aktivitäten hinterließen tiefe Spuren in der Geschichte dieser Küstenregion.
Der Name des Lochs stammt aus dem Schottisch-Gälischen 'Loch Nibheis' und spiegelt das starke sprachliche Erbe wider, das in den geographischen Bezeichnungen der Highlands bewahrt wird. Die gälische Sprache prägt bis heute die Identität dieser Küstenregion.
Zwei Fährverbindungen verbinden Mallaig mit Inverie und Tarbet und ermöglichen Tagesfahrten für Passagiere und Fahrzeuge. Die beste Zeit zum Besuch ist in den wärmeren Monaten, wenn das Wetter stabiler ist und die Tage länger sind.
Mehrere Fischfarmen arbeiten in diesen Gewässern und waren Schauplatz des ersten dokumentierten Falls von infektiöser Lachsanämie in Schottland. Dieser Vorfall im Jahr 1998 führte zu wichtigen Veränderungen in der Aquakulturüberwachung der Region.
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