Yorkshire Dales National Park, Nationalpark in Nordengland
Der Yorkshire Dales National Park ist ein Schutzgebiet in Nordengland mit Kalksteintälern, Hochmooren und bewirtschafteten Wiesen. Die Landschaft erstreckt sich über sanfte Hügel und offene Ebenen, wo Flüsse wie der Wharfe und der Swale durch Täler mit steilen Felswänden fließen.
Das Gebiet wurde 1954 zum Nationalpark erklärt, um Landwirtschaftsflächen zu schützen, die seit dem Mittelalter von Klöstern und Bauern bewirtschaftet wurden. Frühere Bleiabbauaktivitäten hinterließen verlassene Minen und Schächte, die heute als Zeugnisse der Industriegeschichte sichtbar sind.
Die traditionellen Steinscheunen entlang der Täler dienten früher der Heulagerung und dienen heute als Orientierungspunkte für Wanderer. Viele Besucher erleben hier Trockenmauern aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die noch immer Weiden voneinander trennen und das Landschaftsbild prägen.
Wanderer finden markierte Wege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit, wobei einige Strecken über offenes Gelände mit wechselnden Wetterbedingungen führen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind ratsam, da Nebel und Regen auch bei Sonnenschein auftreten können.
Unter dem Gelände liegt ein ausgedehntes Höhlensystem, das Gänge und unterirdische Kammern über Dutzende Kilometer miteinander verbindet. Einige dieser unterirdischen Räume bleiben für erfahrene Höhlenforscher zugänglich, während oberirdische Besucher oft nur kleine Eingänge an Felsvorsprüngen bemerken.
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