Long Wavelength Array, Radioteleskop-Netzwerk in Zentral-New Mexico, Vereinigte Staaten
Das Long Wavelength Array ist ein Radioteleskop-Verbund in Zentralnew Mexiko, das aus mehreren über 400 Kilometer verstreuten Stationen mit tausenden Dipolantennen besteht. Diese Anlage erfasst niederfrequente Radiowellen aus dem Weltall und ermöglicht Forschern, kosmische Phänomene zu beobachten.
Die erste Betriebsstation ging im Dezember 2009 in Betrieb, und 2011 wurde die vollständige Operationsfähigkeit mit 256 Antennen erreicht. Dieses Projekt brachte mehrere führende Forschungseinrichtungen zusammen, um langwellige Radiobeobachtungen im Weltall zu ermöglichen.
Acht Forschungseinrichtungen arbeiten an diesem Projekt mit, darunter die Universität von New Mexico und das Nationale Radioastronomie-Observatorium.
Das Projekt ermöglicht Beobachtungen von Radiowellen zwischen 10 und 88 MHz, die Wissenschaftler durch eingereichte Beobachtungspläne planen. Die Anlage steht in einer abgelegenen Region, die wenig von künstlichen Störquellen beeinträchtigt wird.
Jede Antenne ist 1,5 Meter hoch und 2,7 Meter an der Basis breit, was zu einer Gesamtsammelfläche von 6.500 Quadratmetern beiträgt.
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