Schloss Ortenstein, Mittelalterliche Festung in Domleschg, Schweiz
Ortenstein ist eine Höhenburg mit einem siebenstöckigen Wohnturm, der auf einem Hügel bei Tomils steht und dicke Mauern an der Basis aufweist. Die Festung prägt mit ihrer massiven Struktur die Landschaft des Domleschgs und ist von weitem sichtbar.
Die Burg wurde um 1250 vom Bischof von Chur gegründet und diente der Sicherung der bischöflichen Macht in der Region. Nach einer Zerstörung im Jahr 1451 wurde sie schnell wieder aufgebaut und erhielt bereits 1452 die Genehmigung zum Wiederaufbau.
Das Schloss trägt die Bezeichnung Kulturgut von nationaler Bedeutung und spiegelt die Rolle dieser Gegend bei der Erhaltung mittelalterlicher Architektur wider. Besucher erkennen heute noch die Bauweise und Gestaltung, die für die Entwicklung dieser Gegend prägend waren.
Die Burg steht auf einem Hügel und ist von außen sichtbar, wird aber in Privatbesitz der Familie Tscharner gehalten und ist nicht für reguläre Besuche zugänglich. Der beste Blick auf die Festung hat man von der Ferne oder von den umliegenden Wanderwegen in der Gegend.
Nach dem Wiederaufbau im 15. Jahrhundert erhielt die Burg gotische Architekturelemente, darunter ein versetztes Haupttor und einen großen Wehrturm. Diese Erweiterungen zeigen, wie die Burg nach ihrer Zerstörung nicht einfach wieder hergestellt, sondern auch verteidigt werden sollte.
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