Hamburg Hauptbahnhof, Eisenbahnzentralstation in Hamburg-Mitte, Deutschland
Hamburg Hauptbahnhof ist eine zentrale Bahnstation in Hamburg-Mitte, die Fernzüge, S-Bahnen und U-Bahnen auf mehreren Ebenen zusammenführt. Die große Halle überspannt acht Gleise für den Fernverkehr, während darunter und an den Seiten weitere Gleise für regionale und städtische Züge verlaufen.
Die Anlage ging im Dezember 1906 in Betrieb und vereinte vier früher getrennte Endbahnhöfe unter einem neuen gemeinsamen Dach. Entworfen wurde sie von Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth als Teil einer umfassenden Neuordnung der städtischen Eisenbahninfrastruktur.
Die Bahnhofshalle mit ihrem offenen Stahlgerüst zeigt die technische Begeisterung des frühen 20. Jahrhunderts und verbindet sich heute mit dem lebhaften Treiben von Reisenden aus ganz Europa. An den Eingängen stehen die Namen historischer Hansestädte, die an die alte Handelsrolle der Stadt erinnern.
Die Halle ist täglich rund um die Uhr für Reisende geöffnet und bietet Verbindungen zu allen großen deutschen Städten sowie zu Zielen in Dänemark und Polen. Wer von den unteren S-Bahn-Gleisen zu den Fernzügen wechseln möchte, sollte etwas Zeit einplanen, da mehrere Treppen oder Aufzüge nötig sind.
Der Bahnhof liegt nur wenige Gehminuten von der Einkaufsstraße Mönckebergstraße entfernt und zählt zu den am stärksten frequentierten in Deutschland. Mehr als 450.000 Menschen passieren täglich die Gleise und die etwa 75 Läden, die sich über die verschiedenen Ebenen verteilen.
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