Südseehaus, Kontorhaus in Hamburg-Altstadt, Deutschland
Das Südseehaus ist ein Bürogebäude in der Hamburger Altstadt mit vier charakteristischen Giebeln an seiner Fassade. Es steht an der Ecke Mönckebergstraße, Lange Mühren und Spitalerstraße und beherbergt heute ein großes Kaufhaus.
Der Bau entstand 1911 nach Plänen von Architekt Carl Gustav Bensel mit 54 Büroeinheiten und Läden. Das Gebäude überstand die schweren Luftangriffe auf Hamburg 1943 und wurde später grundlegend modernisiert.
Das Gebäude zeigt die Formensprache der Kontorhaus-Architektur, die Hamburgs wirtschaftliche Stärke zu Beginn des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Heute prägt seine markante Fassade mit den vier Giebeln das Erscheinungsbild dieser zentralen Geschäftsgegend.
Das Gebäude liegt zentral in der Nähe des Hauptbahnhofs mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und befindet sich im Herzen der Hamburger Geschäftsstadt.
Die ursprüngliche Fassade blieb trotz der Zerstörungen durch die Luftangriffe 1943 erhalten, während das Innere 1958 vollständig neu gestaltet wurde. Dies zeigt, wie wichtig der äußere Charakter des Gebäudes für das Stadtbild war.
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