Südseehaus, Kontorhaus in Hamburg-Altstadt, Deutschland
Das Südseehaus ist ein Bürogebäude in der Hamburger Altstadt mit vier charakteristischen Giebeln an seiner Fassade. Es steht an der Ecke Mönckebergstraße, Lange Mühren und Spitalerstraße und beherbergt heute ein großes Kaufhaus.
Der Bau entstand 1911 nach Plänen von Architekt Carl Gustav Bensel mit 54 Büroeinheiten und Läden. Das Gebäude überstand die schweren Luftangriffe auf Hamburg 1943 und wurde später grundlegend modernisiert.
Der Name Südseehaus geht auf die Südamerikageschäfte des Mitinhabers Eduard Hurry Ringel zurück, nicht auf die Südsee. Zu den ersten Mietern zählten Schlubach & Co. und die Mittelamerikanische Plantagen AG; die Läden im Erdgeschoss wurden an Textil- und Genussmittelgeschäfte wie Ernst von Spreckelsen vermietet. Seit 1949 nutzt Peek & Cloppenburg das Haus.
Das Südseehaus nimmt den Block zwischen Mönckebergstraße, Spitalerstraße und Lange Mühren ein, wenige Gehminuten vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt. Die U-Bahn-Station Mönckebergstraße liegt direkt vor dem Gebäude. Die umliegenden Straßen sind Fußgängerzonen, die Adresse erreicht man daher zu Fuß und nicht mit dem Auto.
Die vier Giebel der ursprünglichen Fassade wurden 1958 abgetragen und durch zwei Staffelgeschosse ersetzt, deren oberes mit Kupfer verkleidet und mit einer Pergola versehen wurde. Der Name des Hauses rührt vom Südamerikahandel seiner ersten Mieter her, nicht von der Südsee.
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