Messe Torhaus, Postmodernes Hochhaus in Bockenheim, Deutschland
Das Messe Torhaus ist ein Wolkenkratzer mit 30 Geschossen, das sich 117 Meter hoch erhebt und eine rote Steinfassade mit verspiegelten Glasflächen in seinem mittleren Bereich aufweist. Die Struktur kombiniert traditionelle und moderne Materialien zu einer markanten Silhouette über dem Frankfurter Messe-Gelände.
Die Hochtief-Konstruktionsfirma vollendete dieses Verwaltungsgebäude 1984 mit rund 400 Arbeitern, die das Projekt in etwa 13 Monaten fertigstellten. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als Frankfurt seine Skyline schnell modernisierte und neue Strukturen für die expandierende Messeaktivität brauchte.
Das Gebäude dient als zentraler Anlaufpunkt für die Messe Frankfurt und bietet Ausstellungsflächen sowie Treffpunkte für internationale Geschäftsveranstaltungen. Besucher erleben hier einen ständigen Austausch zwischen Ausstellern und internationalen Fachleuten aus verschiedenen Branchen.
Die Ebenen zwei und drei beherbergen Serviceeinrichtungen für Aussteller, darunter Baubetriebshilfe, Cateringdienste und Touristeninformationszentren. Besucher finden hier alle notwendigen Anlaufstellen zur Unterstützung ihrer Messeaktivitäten an einem zentralen Ort.
Das Gebäude integriert ein Heizkraftwerk-Schornsteinsystem, das bei kaltem Wetter sichtbare Dampfwolken aus dem Turm freisetzt. Dieses Merkmal macht die Struktur besonders an winterlichen Tagen von weitem erkennbar und verleiht ihr ein dynamisches Aussehen.
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