Gartenstadt Hohenhagen, Gartenstadt und Gebäudeensemble in Eppenhausen, Deutschland.
Gartenstadt Hohenhagen ist eine Wohnsiedlung südöstlich des Hagener Autobahnknotens mit Häusern, die von renommierten Architekten entworfen wurden. Das Gelände kombiniert Wohngebäude mit großen Grünflächen und Waldparzellen, die ein offenes, luftiges Gefühl schaffen.
Der Industrialist Karl Ernst Osthaus gründete diese Siedlung 1909, um eine neue Art des Wohnens während der schnellen Verstädterung zu schaffen. Die Architekten Peter Behrens und Henry van de Velde prägten das Aussehen und die Grundideen dieser frühen Gartenstadt.
Die Siedlung zeigt, wie Menschen in der frühen Industriezeit außerhalb enger Fabrikstädte leben wollten. Die großzügigen Gärten und die breiten Straßen spiegeln den Wunsch nach Ruhe und Natur wider.
Man kann die Siedlung am besten zu Fuß erkunden, da die verschiedenen Häuser und Straßen durch ein Netz von Gehwegen verbunden sind. Das Gelände ist offensichtlich begehbar und zugänglich, mit klaren Grenzen zwischen öffentlichen Wegen und privaten Gärten.
Die Stirnband-Straße im Norden zeigt eine besondere Reihe einheitlicher Häuser, die der Architekt Jan Ludovicus Mathieu Lauweriks speziell als zusammenhängendes Ensemble entworfen hat. Diese rhythmische Anordnung unterscheidet sich deutlich von den individuelleren Häusern an anderen Orten der Siedlung.
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