Haus Langendreer, Mittelalterliches Schloss in Bochum, Deutschland.
Haus Langendreer ist eine Burganlage in Bochum mit einem westlichen Gebäude aus Bruchstein, Resten von Ringmauern aus der Renaissance und einem Eckturm. Die Anlage zeigt die typische Struktur einer Wasserburg mit ihren erhaltenen Verteidigungselementen.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus 884, als es noch ein Bauernhof war, bevor es sich im 14. Jahrhundert unter den Rittern von Dreer in eine Wasserburg verwandelte. Der Ort wurde geprägt durch den Übergang von einer ländlichen Siedlung zu einer befestigten Adelssitz.
Das Gelände dient heute als Bildungszentrum mit mehreren Förderschulen, die vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe betrieben werden. Diese Schulen nutzen die Räume und den Außenbereich für ihre pädagogische Arbeit.
Das Gelände ist heute in der Regel öffentlich zugänglich, da es als Schulcampus genutzt wird, aber einzelne Gebäude können Zutrittsbeschränkungen haben. Es ist ratsam, vorab zu klären, welche Bereiche besucht werden können und wie man den Ort am besten erreicht.
1544 führte Dietrich von der Borch den reformierten Glauben in die Burg ein, was später Konflikt mit der katholischen Obrigkeit verursachte. Dies machte den Ort zu einem Schauplatz religiöser Spannungen, die auch die weitere Geschichte prägten.
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