Trinitatiskirche, Renaissancekirche in Gera, Deutschland
Die Trinitatiskirche ist ein Renaissance-Gotteshaus in Gera, das in zeitlosem Stil erbaut wurde und an der Ecke von Heinrichstraße und Talstraße steht. Ein markanter Turm an der Ostseite wurde 1899 hinzugefügt und prägt das äußere Erscheinungsbild des Bauwerks.
Der Bau wurde von Simon Reisig zwischen 1609 und 1611 als Friedhofskapelle errichtet und diente zunächst nur zu Begräbniszwecken. Im Jahr 1886 erhielt das Gebäude den Status einer Pfarrkirche für die südlichen Stadtteile Geras.
Die Innenausstattung zeigt bemalte Holzdecken mit Motiven aus dem Alten Testament und ein Sandsteinepitaph des Kanzlers Johann von Freiesleben an der östlichen Chorwand. Diese Details erzählen von der religiösen Bedeutung, die der Ort für die Gläubigen aus den südlichen Stadtteilen hatte.
Das Gebäude befindet sich zentral in Gera an der Talstraße 2 und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Die Außenfassade wurde 1986 gründlich instand gesetzt, sodass der aktuelle Zustand gepflegt wirkt.
Eine Glocke aus dem Jahr 1518 gehört zu den ältesten Objekten hier und überstand den Zweiten Weltkrieg durch Glück. Sie wurde nach dem Krieg in Hamburg gefunden und 1969 nach Gera zurückgebracht.
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