Sächsisches Ständehaus, Parlamentsgebäude der Renaissance-Wiederbelebung in der Altstadt, Dresden, Deutschland.
Das Sächsisches Ständehaus ist ein Parlamentsgebäude im Renaissancestil in der Altstadt von Dresden mit einer trapezförmigen Grundform und drei Geschossen. Die Fassaden aus Sandstein sind mit zahlreichen Statuen geschmückt, die zwischen 1905 und 1907 entstanden.
Der Architekt Paul Wallot errichtete das Gebäude von 1901 bis 1907 an der Stelle des ehemaligen Brühlschen Palasts als Sitz des Sächsischen Landtags. Nach umfangreicher Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs wurde es zwischen 1996 und 2001 vollständig erneuert.
Das Gebäude zeigt Kunstwerke von Johannes Schilling, Heinrich Wedemeyer und Ernest Paul, darunter die goldene Saxonia-Statue auf der Spitze. Diese Kunstelemente prägen das Erscheinungsbild des Platzes und erinnern an die Bedeutung des Ortes für Sachsen.
Das Gebäude dient heute als Sitz des Dresdner Oberlandesgerichts und des Staatlichen Amtes für Denkmalpflege und ist für Besucher in der Regel zugänglich. Die zentrale Lage in der Altstadt macht es leicht erreichbar, wenn man die historischen Straßen der Innenstadt erkundet.
Das Gebäude bewahrt ein einzigartiges Merkmal: Trotz schwerer Zerstörungen in Dresden während des Krieges blieb seine Struktur intakt. Dies macht es zu einem seltenen Beispiel für den Erhalt der damaligen Architektur in der Stadt.
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