Georgentor, Renaissancetor in der Inneren Altstadt, Dresden, Deutschland
Das Georgentor ist ein Torgebäude aus der Renaissance in Dresdens Altstadt mit einer aufwendig gestalteten Fassade. Die Konstruktion zeigt eine Reiterstatue an der Spitze, dekorative Steinbildhauerei und mehrere Figurenszenen auf seiner Oberfläche.
Unter Herzog George dem Bärtigen in Auftrag gegeben, entstand das Tor zwischen 1530 und 1535 und ersetzte eine frühere Durchfahrt zum Elbbrückenzugang. Die Bauzeit fiel in eine Zeit, als Dresden sich als bedeutendes Machtzentrum Sachsens neu definierte.
Das Tor zeigt das Wappen und die Insignien des Hauses Sachsen an seinen Wänden, die noch heute Besucher ansprechen und die Verbindung zur Dynastiegeschichte verdeutlichen. Diese Symbole sind Teil des visuellen Erscheinungsbildes, das Dresdnerinnen und Dresdner beim Vorbeigehen bemerken können.
Das Tor liegt zwischen dem Dresdner Schloss und dem Stallhof und befindet sich direkt am Schlossplatz, wo es heute als Ausstellungsraum genutzt wird. Besucher sollten beachten, dass die Gegend ein stark befahrener Verkehrspoint in der Innenstadt ist, obwohl Fahrzeuge das Tor selbst nicht passieren dürfen.
Das Tor trägt an seinen Wänden eine lateinische Inschrift aus Georges Motto, die sich mit Gedanken über Vergänglichkeit und menschliches Schicksal befasst. Diese Worte erscheinen auf den ersten Blick dunkel, erinnern aber an das tiefe Denken der Renaissance-Zeit.
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