Rüstkammer, Militärmuseum im Dresdner Schloss, Deutschland
Die Dresdner Rüstkammer ist eine Waffensammlung im Residenzschloss Dresden und zeigt über 13.000 Objekte wie prächtige Waffen, Rüstungen und Gewänder. Die Exponate erstrecken sich durch einen 57 Meter langen prunkvollen Ausstellungssaal und geben einen umfassenden Einblick in höfliche Kampfkulturen verschiedener Epochen.
Die Sammlung entstand 1485, als Herzog Albrecht eine herzogliche Waffenkammer einrichtete und wuchs stark unter Kurfürst August von Sachsen im 16. Jahrhundert. Diese beiden Zeiträume prägten den Grundbestand, der Sachsens Macht und seinen Platz in der europäischen Welt widerspiegelt.
Der Bereich "Türckische Cammer" zeigt 600 osmanische Gegenstände wie Bögen und Ledergefäße, die aus einer Zeit stammen, als Sachsen und das Osmanen-Reich in Kontakt standen. Die goldbestickte Zeltanlage ist ein Zeugnis dieser historischen Beziehungen und nimmt einen besonderen Platz in der Sammlung ein.
Das Museum ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und durch barrierefreie Eingänge in der Sophienstraße, am Taschenberg 2 und in der Schloßstraße zugänglich. Es ist ratsam, mindestens zwei bis drei Stunden für einen angenehmen Rundgang einzuplanen und die weniger überlaufenen Vormittagsstunden zu wählen.
Die Ausstellung zeigt drei mittelalterliche Turniertechniken durch 350 Objekte: Scharpfeifer-Gestechs, Hohllanzen-Gestech und Fuß-Gestech. Begleitende Malereien aus dem 16. Jahrhundert helfen, diese frühen Kampfformen zu verstehen und ihre Unterschiede zu erkennen.
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