Schwarzkopf-Fabrik, Industriedenkmal in Schöneberg, Deutschland
Die Schwarzkopf-Fabrik ist ein Industriegebäude mit Stahlrahmenkonstruktion und Klinker-Fassade, das Elemente des Backsteinexpressionismus zeigt. Ein markanter Eingangsturm prägt das Erscheinungsbild des Komplexes an der Alboinstraße.
Das Gebäude entstand zwischen 1928 und 1929 nach Entwürfen des Architekten Carl Mackensen als Produktionsstätte für Haarpflegeprodukte. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands schloss die Fabrik 1994 ihre Tore und wurde später einer neuen Nutzung zugeführt.
Das Gebäude beherbergte das erste Ausbildungszentrum für Friseure in einer Fabrik, was Berlin als Zentrum für Kosmetik-Innovation etablierte. Besucher können heute noch die Verbindung zur Schönheits- und Haarpflegeindustrie in der Architektur des Ortes spüren.
Das Gebäude befindet sich an der Alboinstraße in Berlin-Schöneberg und ist heute als Büro- und Lagerraum unter dem Namen Alboin Kontor in Nutzung. Da es sich um ein privates Objekt handelt, ist ein Besuch von außen möglich, um die Architektur zu bewundern.
Der ursprüngliche Turm zeigte das Schwarzkopf-Warenzeichen mit einer weiblichen Silhouette, die später durch die Figur des Königs Alboin ersetzt wurde. Diese Umbenennung spiegelt die Transformation des Ortes von einem Produktionsstandort zu einem modernen Bürokomplex wider.
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