Williamsbau, Veranstaltungsgebäude in Köln, Deutschland
Das Williamsbau war ein großes Gebäude an der Aachener Straße, gegenüber dem Aachener Weiher gelegen, das etwa 2.500 Zuschauer fasste. Hier fanden verschiedene Veranstaltungen statt, von Zirkusshows über Theateraufführungen bis zu Sportveranstaltungen und Kulturveranstaltungen.
Das Gebäude wurde zwischen 1946 und 1947 nach den Plänen des Architekten Wilhelm Koep erbaut und war damals die größte Unterhaltungshalle Kölns nach dem Krieg. Es wurde 1956 abgerissen, nachdem es neun Jahre lang als Veranstaltungsort gedient hatte.
Der Ort war bekannt für Karnevalsfeiern und Jazz-Aufführungen, bei denen namhafte Künstler wie Louis Armstrong auftraten. Besucher erlebten hier die Mischung aus Unterhaltung und lokalen Traditionen, die Köln nach dem Krieg wieder auflebten ließen.
Der Ort befand sich in einer zentralen Lage an der Aachener Straße, was ihn für Besucher leicht erreichbar machte. Die Nähe zum Aachener Weiher bot eine angenehme Umgebung für einen Besuch in der Gegend.
Ein bemerkenswerter Moment ereignete sich 1950, als ein junger Ziegenbock hier einem Fußballklub geschenkt wurde und das Maskottchen dieses Teams für viele Jahre wurde. Diese unerwartete Verbindung zwischen einem Veranstaltungsort und einer lokalen Sportlegende ist Teil der Stadtgeschichte geblieben.
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