Hochbunker Ungerstraße 158, Zivilschutzbunker in Schwabing, Deutschland.
Ungererstraße 158 ist ein siebenstöckiges Betonbauwerk mit Rustika an den Ecken und einem rechteckigen Grundriss mit flachem Dach. Die Blindfenster und die massive Konstruktion verraten noch heute seinen ursprünglichen Zweck als Zivilschutzanlage.
Das Gebäude entstand 1943 während des Zweiten Weltkriegs und bot während Luftangriffen etwa 700 Zivilisten Schutz. Nach dem Krieg wurde die Anlage umgewandelt und dient seit einer umfassenden Renovierung im Jahr 2013 als Wohn- und Gewerberaum.
Das Gebäude prägt das Straßenbild von Schwabing mit seiner massiven Präsenz und zeigt, wie Menschen heute in einem ehemaligen Schutzraum leben und arbeiten. Die Umgestaltung hat den Ort in einen Ort der Nachbarschaft verwandelt, wo Geschichte im Alltag spürbar bleibt.
Das Gebäude ist von außen sichtbar und leicht vom öffentlichen Raum zugänglich, wo man seine robuste Bauweise und Details beobachten kann. Wer es besucht, sollte beachten, dass es sich um ein bewohntes und genutztes Gebäude handelt, daher ist der Zugang zu privaten Bereichen eingeschränkt.
Das Gebäude war nach dem Krieg lange Zeit in Vergessenheit geraten und wurde erst durch die Renovierung 2013 wieder in den Fokus rückt. Die Wiederentdeckung zeigt, wie München mit seinen versteckten Kriegsspuren umgeht und sie in das moderne Stadtleben integriert.
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