Funkkaserne, Militärkaserne in München, Deutschland
Die Funkkaserne ist ein ehemaliger Militärkomplex im Münchner Stadtteil Schwabing-Freimann, bestehend aus mehreren großen Gebäuden aus Stahlbeton. Die Bauten folgen einer geradlinigen, funktionalen Bauweise mit symmetrischen Fassaden und flachen Dächern, wie sie im deutschen Militärbau der 1930er Jahre üblich war.
Der Komplex wurde Ende der 1930er Jahre als Luftwaffenstandort errichtet und nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst vom US-Militär genutzt. Später übernahm die Bundeswehr das Gelände, bis es 1992 endgültig aufgegeben und anschließend in Wohnraum umgewandelt wurde.
Die Funkkaserne ist heute ein Wohnviertel, in dem Wohnhäuser, Büros und Galerien in den alten Militärgebäuden untergebracht sind. Wer durch das Gelände spaziert, sieht, wie das frühere Militärleben durch Alltagsleben ersetzt wurde.
Der ehemalige Kasernenbereich ist heute ein öffentlich zugängliches Wohngebiet, das man zu Fuß erkunden kann. Ein Rundgang durch das Gelände vermittelt einen guten Eindruck von der Gebäudestruktur, ohne dass eine Voranmeldung erforderlich ist.
Zwischen Kriegsende und dem Einzug der US-Streitkräfte diente der Komplex als Aufnahmelager für Vertriebene aus Osteuropa. Dieser Teil seiner Geschichte ist heute weniger bekannt, obwohl er Tausende von Menschen betraf.
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