Hanns-Seidel-Haus, Hochhaus im Stadtteil Freimann, München, Deutschland.
Das Hanns-Seidel-Haus ist ein Hochhaus mit 22 Geschossen, das sich 60 Meter hoch in die Münchner Skyline erhebt und insgesamt etwa 620 Wohneinheiten umfasst. Die Struktur aus Stahlbeton bietet Platz für zahlreiche Bewohner, hauptsächlich Studierende, die von einer zentralen Verwaltung betreut werden.
Das Gebäude entstand nach einem Architekturwettbewerb, den Ernst Maria Lang 1960 gewann und mit seinem Partner Pogadl umsetzte. Diese architektonische Lösung prägte das Erscheinungsbild des Stadtteils Freimann und zeigt die Nachkriegsentwicklung Münchens.
Das Haus dient seit seiner Errichtung als Wohnraum für Studierende und trägt zur studentischen Infrastruktur Münchens bei, wobei viele junge Menschen ihre ersten Jahren in der Stadt hier verbringen.
Das Gebäude ist über drei Aufzüge erschlossen, die den vertikalen Verkehr für alle Bewohner ermöglichen und eine einfache Erreichbarkeit aller Etagen gewährleisten. Die gute Anbindung und Infrastruktur machen es zu einem praktischen Wohnort für lange Aufenthalte.
Die Dachterrasse des Hauses war einst Heimat des Manhattans, einer der höchsten Biergärten in München, wo sich Gäste in luftiger Höhe trafen. Dieser Ort bot einen ungewöhnlichen Rahmen für Versammlungen und machte das Dach zu einem beliebten sozialen Treffpunkt der Stadt.
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