Sig, Gemeinde in Algerien
Sig ist eine kleine Stadt im Nordwesten Algeriens, die sich am Sig-Fluss befindet und von fruchtbarem Ackerland umgeben ist. Die Stadt erstreckt sich über sanfte Ebenen mit Hügeln und wird von Dämmen durchzogen, die eine Bewässerung für Olivenhaine, Baumwollfelder und Getreideanbau ermöglichen.
Sig wurde in der Antike als Tasacora bekannt und war Teil einer wichtigen römischen Handelsroute durch das Reich. Während der französischen Kolonialzeit wurde die Stadt als Saint-Denis-du-Sig nach einem rechteckigen Muster neu geplant und entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert zu einem landwirtschaftlichen Zentrum.
Der Name Sig leitet sich aus der antiken Bezeichnung Tasacora ab, was "der Pass des Mékerra" bedeutet. Die Stadt bewahrt traditionelle Handwerkstechniken wie einfache Töpferei und gewebte Stoffe, die von Hand gefertigt werden und die praktischen Bedürfnisse der Gemeinschaft widerspiegeln.
Sig erreicht man am besten per Auto und liegt etwa 44 Kilometer östlich von Oran auf guten Straßen. Lokale Busse und Fahrzeuge verbinden die Stadt mit anderen Orten, und die meisten wichtigen Ziele sind zu Fuß erreichbar.
Ein großes Hochwasserereignis von 1885 zerstörte Teile der Stadt, als schwere Regenfälle die Flussdeiche zum Brechen brachten. Der lokale Anführer Mohamed Ben Mustapha half den Einwohnern zu fliehen und rettete damit vielen das Leben.
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