Nubische Denkmäler von Abu Simbel bis Philae, Archäologischer Komplex entlang des Nils in Südägypten
Die Nubischen Monumente erstrecken sich über mehrere Standorte mit geschnitzten Tempeln, Statuen und Inschriften, die religiöse Handlungen und königliche Zeremonien darstellen. Die Heiligtümer wurden ursprünglich direkt am Fluss erbaut und zeigen die architektonische Kraft der pharaonischen Zeit.
Die Tempel entstanden während der Herrschaft der Pharaonen im Altertum, um die Macht Ägyptens über die Region zu zeigen. In den 1960er Jahren wurden sie bei der Errichtung eines großen Dammes in höher gelegene Bereiche verlegt, um sie vor dem Wasser zu bewahren.
Die Tempel zeigen die Beziehung zwischen Ägypten und Nubien durch religiöse Darstellungen und Handelsbeziehungen in den Steinwänden. Man sieht in den Reliefs, wie beide Kulturen sich austauschten und interagierten.
Man erreicht die Monumente am besten mit organisierten Bootsfahrten von Assuan aus, wobei frühe Morgentouren empfohlen werden. Es ist ratsam, leichte Kleidung und Kopfbedeckung mitzubringen, da die Sonne sehr intensiv ist.
Die großen Tempel sind so gebaut, dass zweimal im Jahr Sonnenlicht direkt in die inneren Heiligtümer scheint und die Statuen im Dunkeln erleuchtet. Diese Ausrichtung war kein Zufall, sondern das Ergebnis ausgeklügelter astronomischer Berechnungen der Alten.
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