Puente del Cristo de la Expiración, Stahlstraßenbrücke im Stadtteil Triana, Sevilla, Spanien
Der Puente del Cristo de la Expiración ist eine stählerne Fahrbrücke über den Guadalquivir im Triana-Viertel, deren zwei gesenkten Bögen je 130 Meter messen und ein 30 Meter breites Deck tragen. Die Konstruktion verbindet beide Flussufer mit einer Gesamtlänge von etwa 223 Metern.
Das Bauwerk entstand 1991 als Teil des Chapina-Flussuferprojekts, das 4 Kilometer des ursprünglichen Guadalquivir-Verlaufs durch Sevilla wiederherstellte. Diese Restauration veränderte die Landschaft des Viertels erheblich.
Die Brücke ist eng mit der nahe gelegenen Kapelle Patrocinio verbunden, wo eine religiöse Bruderschaft ihre Prozessionen beginnt. Dieser lokale Bezug prägt die Wahrnehmung des Ortes für Einwohner und Besucher.
Die Fußgängerwege haben weiße Leinwandabdeckungen, die von Masten aufgehängt sind und Schutz vor der starken andalusischen Sonne bieten. Diese Beschattung macht das Überqueren auch an heißen Tagen komfortabel.
Die Brücke wurde auf trockenem Land errichtet, bevor der Erddamm entfernt wurde, weshalb Einheimische sie als die Brücke der Leperos bezeichnen. Dieser Spitzname erinnert an die ungewöhnliche Bauweise dieses Projekts.
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