Lanuza, Bergdorf in der Provinz Huesca, Spanien.
Lanuza ist ein Bergdorf in der Provinz Huesca, das an der linken Seite des Flusses Gállego auf etwa 1284 Metern Höhe liegt und von Gipfeln der spanischen Pyrenäen umgeben ist. Die Häuser verteilen sich entlang des Wassers, wobei ein Teil des historischen Ortsbildes heute unter dem Stausee liegt.
1978 wurden die Bewohner zur Evakuierung ihrer Häuser aufgefordert, um Platz für den Bau eines Stausees zu schaffen. Mit dieser Umgestaltung verlor der Ort seinen Status als eigenständige Gemeinde und wurde Teil von Sallent de Gállego.
Das Festival Pirineos Sur bringt internationale Musiker zu einer schwimmenden Bühne im Stausee, wo Besucher aus ganz Europa im Juli Konzerte direkt am Wasser erleben. Die Veranstaltung hat die Ortschaft zu einem bekannten Treffpunkt für Musikliebhaber gemacht, die die Kulisse der Pyrenäen während der Auftritte genießen.
Der Ort ist über die Santa-Helena-Schlucht erreichbar und bietet eine kleine Unterkunft vor Ort. Für mehr Optionen können Besucher in das nahegelegene Sallent de Gállego ausweichen, das zahlreiche Hotels und weitere Dienstleistungen bereithält.
In den 1990er Jahren kehrten frühere Bewohner zurück und kauften ihre Häuser zurück, nachdem sie festgestellt hatten, dass nur ein Teil des Dorfes tatsächlich unter Wasser stand. Diese Wiederbesiedlung ermöglichte es einigen Gebäuden, restauriert und erneut bezogen zu werden, was dem Ort eine zweite Chance gab.
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