Almanjáyar, Wohnviertel im Norden von Granada, Spanien
Almanjáyar ist ein Wohnviertel im Nordosten von Granada, das sich über mehrere Straßenzüge erstreckt. Hier finden sich rote und weiße Wohnblöcke neben lokalen Geschäften, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen.
Das Viertel entstand ab 1965 zunächst als Cartuja-Gebiet und wuchs in den 1970er Jahren deutlich, um Familien aufzunehmen, die durch starke Überschwemmungen vertrieben wurden. Diese Erweiterung prägte die heutige Struktur des Stadtteils erheblich.
Der Name stammt aus dem Arabischen "Al-Masayij" und bedeutet "Ebene der Meister", was die tiefen maurischen Wurzeln von Granadas Erbe widerspiegelt. Diese sprachliche Herkunft prägt bis heute die Identität des Viertels.
Das Viertel ist gut durch öffentliche Verkehrsmittel mit dem Zentrum Granadas verbunden, was die tägliche Fortbewegung erleichtert. Vor Ort gibt es Märkte, Schulen und Gesundheitseinrichtungen, die alle notwendigen Dienste bieten.
Papst Johannes Paul II. besuchte das Viertel 1983 und verlieh diesem aufstrebenden Stadtteil damit internationales Ansehen. Dieser historische Besuch wird von vielen Einwohnern als Wendepunkt in der Entwicklung des Viertels betrachtet.
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