Convent of Santa Clara, Franziskanerkloster in Oviedo, Spanien.
Das Franciscanerkloster von Santa Clara ist ein Konvent in Oviedo, Spanien, der sich durch eine dreistöckige Kreuzgang mit Halbkreisbögen im Erdgeschoss und sorgfältig bearbeiteten Steinwerk auszeichnet. Das Gebäude wird heute von Regierungsbüros des Finanzministeriums genutzt, während es seine historische Fassade an der Calle Covadonga erhält.
Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert außerhalb der Stadtmauern gegründet und erfuhr im 18. Jahrhundert eine umfangreiche Erweiterung mit barocker Architektur. Diese Umbauphase prägte das Gebäude, das heute noch sichtbar ist und seine ursprüngliche religiöse Funktion mit modernen administrativen Nutzungen verbindet.
Der ursprüngliche romanische Eingangsportal wurde erhalten und in den Palast von Villabona in Llanera verlegt, wobei dieses architektonische Element seine religiöse Herkunft bewahrt. Die Verlegung zeigt, wie bedeutende Bauteile des Klosters über Generationen hinweg geschützt und in andere Orte integriert wurden.
Das Gebäude befindet sich an der Calle Covadonga und ist von außen zugänglich, doch die Innenräume sind derzeit als Regierungsgebäude genutzt und nicht immer für Besucher offen. Am besten besucht man es an Wochentagen, um die äußere Architektur und die erhaltene Fassade von der Straße aus zu sehen.
Der Kreuzgang wurde zwischen 1750 und 1753 von Pedro Muñiz Somonte erbaut und steht auf einer erhöhten Basis, die das abschüssige Gelände ausgleicht. Diese Konstruktionslösung zeigt die handwerkliche Anpassung an die schwierige Topografie des Ortes.
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