Gerrard Street, Fußgängerzone in Chinatown, London, England.
Gerrard Street ist eine Fußgängerzone im Zentrum von London, die von traditionellen chinesischen Laternen gesäumt wird und zahlreiche Restaurants sowie Spezialgeschäfte aufweist. Der Ort wirkt wie ein Marktplatz mit unterschiedlichen Bereichen für Speisen, Waren und Handwerk, die für verschiedene Interessen und Bedürfnisse offen sind.
Die Straße entstand zwischen 1677 und 1685 und wurde nach Charles Gerard benannt, was auf ihre Ursprünge als wohlhabende Wohnzone zurückgeht. Nach 1950 veränderte sich der Charakter grundlegend, als chinesische Einwanderer sich dort niederließen und die Gegend allmählich zu dem machten, was sie heute ist.
Die Straße zeigt sich mit roten Laternen, chinesischen Schriftzeichen und traditionellen Dekorationen, die sie als Zentrum der chinesischen Gemeinschaft Londons prägen. Besucher erleben hier das alltägliche Leben dieser Gemeinschaft durch die Art, wie die Geschäfte gestaltet sind und wie Menschen den Raum nutzen.
Die Straße liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Leicester Square und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher finden dort mehr als 50 Restaurants mit regionalen chinesischen Gerichten aus verschiedenen Provinzen, wobei es auch viele Geschäfte mit asiatischen Waren gibt.
Led Zeppelin führte 1968 ihre erste Probe in einem Keller dieser Straße durch, was den Beginn ihrer Musikgeschichte markierte. Das Ereignis wird oft von Musikfans übersehen, obwohl es ein wichtiger Moment in der Geschichte einer weltbekannten Band war.
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