Kőrössy-villa, Jugendstilvilla in Városligeti fasor, Ungarn
Die Kőrössy-Villa ist ein Wohnhaus im Jugendstil in der Budapester Straße Városligeti fasor, erbaut von Architekt Albert Kálmán Kőrössy. Die Außenfassade zeigt aufwendige Putzarbeiten mit botanischen Motiven, ein omegarähnliches Fenster und kunstvolle Tierfiguren, die von der ungarischen Natur inspiriert sind.
Das Gebäude wurde 1899 von Architekt Albert Kálmán Kőrössy als sein Wohnhaus und Atelier entworfen und verbindet französische und deutsche Stilelemente. Es steht heute als Beispiel für das Zusammenspiel von privater Wohnkultur und professioneller Arbeitsumgebung im Jugendstil.
Das Innere zeigt ein Glasfenster von Miksa Róth mit Störchen und Granatäpfeln, während dekorative Messinggriffe überall im Gebäude verteilt sind. Diese Details spiegeln die Verbindung zwischen Kunsthandwerk und täglich genutzten Objekten wider.
Der Erdgeschoss funktioniert heute als Kőrössy Szalon, ein Kulturraum der Bildungsveranstaltungen und Treffen für Künstler der Gegend veranstaltet. Besucher können vorbeikommen, um aktuelle Kunstinitiativen und lokale kreative Projekte zu entdecken.
Die Fassade zeigt allegorische Figuren, die verschiedene künstlerische Disziplinen darstellen, einschließlich einer Figur, die Kőrössy selbst bei der Betrachtung eines Architekturmodells zeigt. Diese Darstellung ist bemerkenswert, da sie den Architekten bei seiner kreativen Arbeit verewigt, ein seltenes Beispiel für Selbstdarstellung in der Fassadengestaltung.
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