Procida, Seegemeinde auf den Phlegräischen Inseln, Italien
Procida ist eine kleine Insel in der Bucht von Neapel, die sich aus mehreren Höhenlagen zusammensetzt und deren farbenfrohe Häuser von den Hügeln bis zum Meer hinabsteigen. Der Ort wird von mehreren Dörfern geprägt, die zusammen die maritime Gemeinschaft bilden.
Griechische Siedler gründeten hier im 8. Jahrhundert v. Chr. eine dauerhafte Kolonie, die sich zu einem bedeutenden Handelsposten entwickelte. Diese frühe Besiedlung formte die maritime Natur des Ortes, der für Jahrhunderte ein wichtiger Anker- und Handelshafen blieb.
Die charakteristischen Häuser des Ortes sind in Pastelltönen gestrichen und stapeln sich dicht aneinander entlang der Wasserkante, wobei die bunte Architektur das tägliche Leben der Bewohner widerspiegelt. Diese visuellen Merkmale prägen das Gesicht der Insel und geben ihr ein unverwechselbares Aussehen, das Besucher sofort wahrnehmen.
Fähren verbinden den Hafen von Neapel mit der Insel mehrmals täglich, mit erhöhter Häufigkeit von April bis Oktober. Die Insel ist kompakt genug zum Erkunden zu Fuß, mit steilen Gassen und Treppen, die festes Schuhwerk erfordern.
Während der Karwochen trägt die Gemeinde jährlich bunte, handgefertigte Prozessionsfiguren durch die engen Gassen, ein Brauch, der bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Diese Tradition zeigt, wie lokale Handwerk und Glaubensausdrücke den Ort prägen.
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