Santa Teresa alla Kalsa, Barockkirche im Kalsa-Viertel, Palermo, Italien
Santa Teresa alla Kalsa ist eine Barockkirche im Kalsa-Viertel von Palermo mit einer dreigliedrigen Fassade, in deren Nischen Statuen von Dominikanerheiligen stehen, und einem Marmormedaillon der Heiligen Familie über dem Eingang. Im Inneren befinden sich mehrere Gemälde, darunter eine Darstellung der Transverberation der heiligen Teresa sowie vier Werke mit eucharistischen Symbolen.
Der Bau begann 1688 unter der Leitung des Architekten Giacomo Amato und wurde 1706 von den Unbeschuhten Karmeliterinnen vollendet. Das Gelände hatte zuvor als muslimischer Friedhof gedient, was die wechselvolle Geschichte des gesamten Viertels widerspiegelt.
Der Name der Kirche ehrt die heilige Teresa von Ávila, die Gründerin des Karmeliterordens, der das Innere bis heute prägt. Wer das Gebäude betritt, bemerkt sofort, wie die Verehrung dieser Heiligen jeden Winkel des Raumes durchdringt, von den Altären bis zu den Gemälden an den Wänden.
Die Kirche ist ein aktiver Kultort, daher empfiehlt es sich, den Besuch außerhalb der Gottesdienstzeiten zu planen. Sie liegt direkt an der Piazza Kalsa und ist von dort aus gut zu Fuß erreichbar, was sie zu einem guten Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch das historische Viertel macht.
Der Hauptaltar ist mit Halbedelsteinen wie Achat, Amethyst und Lapislazuli besetzt und trägt geschnitzte Figuren der heiligen Teresa und der heiligen Anna, die der Bildhauer Giacomo Serpotta schuf. Dieser Altar gilt als eines der dekorativ aufwendigsten Stücke des gesamten Sakralinnenraums.
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