Lucullus' villa in Naples, Archäologische Stätte in Pizzofalcone und Megaride Insel, Italien
Die Villa war eine ausgedehnte Anlage, die sich von einer Insel bis zum Berg erstreckte und luxuriöse Räume mit Bädern, privaten Hafenanlagen und Becken zur Fischzucht kombinierte. Die Strukturen liegen heute teilweise unter den unterirdischen Kammern einer mittelalterlichen Festung verborgen, wo römische Säulen und Mauerwerkselemente noch sichtbar sind.
Ein wohlhabender römischer Feldherr ließ die Anlage in der Zeit um das 1. Jahrhundert v. Chr. erbauen und machte sie zu einem Zentrum der Macht und Kultur. Nach seinem Tod wurde die Stätte von späteren Herrschern genutzt, einschließlich eines kaiserlichen Pretenders, der hier seine letzten Jahre verbrachte.
Der ursprüngliche Name bezieht sich auf seinen Erbauer, einen wohlhabenden römischen Feldherrn, dessen Kunstsammlung und Bibliothek diesen Ort als Zentrum für Gelehrte machten. Die Gärten waren für ihre seltenen Pflanzen bekannt, die aus fernen Ländern importiert wurden und das Leben der römischen Oberschicht widerspiegelten.
Der Zugang erfolgt durch unterirdische Gänge einer mittelalterlichen Burg, wo die römischen Überreste zu sehen sind. Es ist hilfreich, mit den Grundlagen der römischen Architektur vertraut zu sein, um die verschiedenen Ebenen und Räume vollständig zu verstehen.
Der Ort war die letzte Zuflucht eines gestürzten römischen Herrschers, der dort in Verbannung lebte, nachdem er die Macht verloren hatte. Diese tragische Episode verbindet die klassische Welt mit dem Mittelalter und zeigt, wie ein Ort des Glanzes zum Gefängnis eines Besiegten wurde.
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