Pizzofalcone, Felsenhügel im Stadtteil San Ferdinando, Neapel, Italien.
Monte Echia ist ein Felshügel im Stadtteil San Ferdinando in Neapel, der sich 66 Meter über dem Meeresspiegel zwischen Santa Lucia und Chiaia erhebt und gelbe Tuffsteinformationen mit Blick auf den Golf von Neapel aufweist. Der Berg ist von Naturhöhlen durchzogen und wird durch eine kürzlich renovierte Aussichtsterrasse erschlossen, die über einen Aufzug in Santa Lucia erreichbar ist.
Griechische Siedler aus Phokäa gründeten am Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. die Kolonie Parthenope auf diesem Hügel und schufen damit die erste griechische Präsenz in der Region. In der Antike wurde der Ort später ein wichtiger Punkt der römischen Stadt, bevor die Höhlen im Mittelalter für religiöse Gemeinschaften genutzt wurden.
Der Berg war im Mittelalter ein wichtiger Ort für religiöse Gemeinschaften, die sich in den natürlichen Höhlen niederließen. Diese Räume wurden von Mönchen und Nonnen genutzt und prägen bis heute das kulturelle Gedächtnis des Stadtteils.
Der Hügel ist am leichtesten über die Aufzuganlage in Santa Lucia zu erreichen, die zur renovierten Aussichtsterrasse führt und einen einfachen Zugang zu mehreren Aussichtspunkten bietet. Es ist ratsam, in den frühen Morgenstunden zu besuchen, um die beste Sicht auf den Golf zu haben und die weniger crowded Zeiten zu genießen.
Natürliche Quellen mit eisenhaltigem vulkanischem Wasser versorgten einst Brunnen auf dem Hügel, wurden aber in den 1970er Jahren wegen Kontaminationsbedenken geschlossen. Heute erinnern nur noch Spuren dieser geologischen Besonderheit an die Zeit, als der Ort auch wegen seiner Heilquellen bekannt war.
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