Prähistorische Stätten der Jomon in Nordjapan, Archäologische Stätten in Hokkaido und Nord-Tohoku, Japan
Die Jōmon-Prähistorischen Stätten sind eine Gruppe von 17 archäologischen Orten in vier Präfekturen Nordjapans mit Wohnruinen, Gräbern und rituellen Plätzen. Die Ausgrabungen zeigen Häuser, Werkzeuge und Gegenstände, die mehr als 10.000 Jahre alt sind.
Diese Stätten zeigen durchgehende Besiedlung von vor etwa 15.000 Jahren, als Menschen durch Jagd, Fischfang und Sammeln lebten. Sie dokumentieren die Zeit lange vor der Einführung der Landwirtschaft und zeigen eine gesellschaftliche Entwicklung über mehrere Jahrtausende.
Die Lehmfiguren und verzierten Keramiken an diesen Stätten zeigen handwerkliche Fähigkeiten und spirituelle Traditionen der frühen Bevölkerung. Besucher können in den Museen vor Ort sehen, wie Menschen damals lebten und was ihnen wichtig war.
Jedes Gelände hat ein eigenes Museum oder Informationszentrum wo man Ausgrabungsfunde und Erklärungen finden kann. Es ist sinnvoll, die örtlichen Museen zu besuchen bevor man die Ausgrabungsstätten selbst erkundet, um die Geschichte besser zu verstehen.
Diese Stätten beherbergen einige der ältesten Keramiken der Welt, mit Töpferwaren die vor etwa 16.500 Jahren hergestellt wurden. Diese frühe Keramikkunst zeigt überraschend fortgeschrittene Techniken für das Alter der Menschheit.
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