Mount Okudainichi, Berggipfel in Tateyama, Japan
Mount Okudainichi ist ein 2.611 Meter hoher Gipfel in den Nördlichen Japanischen Alpen, innerhalb des Nationalparks Chubu-Sangaku. Er gehört zur Tateyama-Kette und ist von benachbarten Gipfeln und Gebirgspässen umgeben, die das Gelände prägen.
Das Tateyama-Gebirge war seit dem 8. Jahrhundert ein Pilgergebiet, das Gläubige aus ganz Japan anzog. Die Tradition der Bergwallfahrten hat die Region über Jahrhunderte geprägt und ist bis heute spürbar.
Der Name „Okudainichi
Der übliche Ausgangspunkt für die Besteigung ist die Bushaltestelle Syomyo-Wasserfall, von wo aus die Tour in der Regel drei Tage dauert. Das Gelände ist steil und erfordert gute körperliche Fitness sowie vollständige Bergausrüstung.
Auf dem Weg zum Gipfel durchquert man ein Hochmoorfeuchtgebiet, das unter der Ramsar-Konvention international anerkannt ist. In diesem feuchten Alpenbereich wächst die seltene Pflanze Watasuge zwischen kleinen Tümpeln.
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