Jakkoin, Buddhistischer Tempel in Inuyama, Japan
Jakkoin ist ein buddhistischer Tempel in Inuyama, Japan, umgeben von etwa 1.000 japanischen Ahornbäumen, die je nach Jahreszeit ihr Aussehen verändern. Die Anlage erstreckt sich über Hangterrassen, mit einem Hauptgebäude auf dem Gipfel, Talbereichen darunter und mehreren kleineren Bauten, die durch gepflasterte Wege verbunden sind.
Der Tempel wurde 646 auf Befehl von Kaiser Kotoku gegründet und ist damit einer der ältesten Sakralbauten der Region. Im Jahr 1565 schenkte Oda Nobunaga dem Tempel Land, als Gegenleistung für geistlichen Schutz der Burg Kiyosu.
Die Haupthalle beherbergt eine Statue der Tausendarmigen Kannon, die nur in bestimmten Jahren des Tierkreiszyklus öffentlich zugänglich ist. Wer in einem dieser seltenen Jahre kommt, erlebt den Tempel in einer besonderen Stimmung, die sich von einem gewöhnlichen Besuch deutlich unterscheidet.
Der Aufstieg zur Haupthalle erfordert das Überwinden einer steilen Steintreppe, aber ein Schrägaufzug bietet eine bequemere Alternative. Der Herbst gilt als die lohnendste Jahreszeit für einen Besuch, wenn das Laub seine Farbe wechselt.
Neben der Haupthalle befindet sich eine Aussichtsplattform, von der aus man bei klarem Wetter vier Burgen und die Suzuka-Bergkette sehen kann. Dieser Aussichtspunkt wird von vielen Besuchern übersehen, obwohl er einen seltenen Blick auf mehrere historische Stätten gleichzeitig bietet.
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