Inuyama, Historische Burgstadt in der Präfektur Aichi, Japan
Inuyama ist eine Burgstadt am Kiso, wo schmale Gassen zwischen Holzhäusern zum Hügel hinaufführen. Die Festung steht auf einem Felsen über dem Fluss und überblickt die Ebene bis zu den Bergen im Osten.
Die Burg entstand 1537 unter dem Clan Oda und wechselte während der Kriegszeit mehrfach den Besitzer. Bis ins 20. Jahrhundert blieb sie Privateigentum einer Adelsfamilie, ehe sie unter staatlichen Schutz gestellt wurde.
Der Name der Stadt bedeutet Hundeberg, eine Bezeichnung, die sich auf die Hügel nördlich des Flusses bezieht. Entlang des Ufers versammeln sich im Sommer Zuschauer, um Kormoranfischern beim Feuerschein zuzusehen.
Züge der Meitetsu-Linie verbinden die Ortschaft in einer halben Stunde mit Nagoya, wobei die Strecke durch ländliche Gegend führt. Vom Bahnhof aus erreicht man die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß, während der Burghügel etwa 20 Minuten Gehzeit erfordert.
Vier riesige Festwagen aus dem 17. Jahrhundert tragen mechanische Puppen, die ohne Schnüre tanzen und sich drehen. Die Figuren bewegen sich durch verborgene Mechanik aus Holz und Bambus, gesteuert von Puppenspielern im Inneren der Wagen.
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