Koseyama Kofun Cluster, Alte Grabhügel in der Präfektur Osaka, Japan.
Das Koseyama Kofun Cluster besteht aus mehreren Grabhügeln mit unterschiedlichen Formen: Schlüssellochform, rund und quadratisch, verteilt auf erhöhten Ebenen und Hügeln. Diese Anordnung über verschiedene Höhenlagen schafft ein weitläufiges archäologisches Ensemble, das die Topografie der Region nutzt.
Diese Grabhügel stammen aus der Zeit vom späten 4. bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts, als mächtige Herrscherfamilien in Japan entstanden. Sie zeigen eine Periode intensiver Bauaktivität und gesellschaftlicher Entwicklung im antiken Japan.
Die Hügelformen zeigen unterschiedliche Begräbnispraktiken, die auf verschiedene soziale Stellungen hindeuten. Besucher können in den Formen und Anordnungen erkennen, wie Gemeinschaften ihre Toten damals geehrt haben.
Der Ort ist Teil der UNESCO-Welterbestätte Mozu-Furuichi Kofun Group seit 2019 und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für ein vollständiges Erlebnis sollte man mehrere Stunden einplanen, um die über das Gelände verteilten Hügel zu erkunden.
Bei Ausgrabungen an nicht-kaiserlichen Gräbern wurden Waffen, Werkzeuge und Zeremoniegegenstände aus dieser Periode entdeckt. Diese Funde zeigen detailliert, wie die Bevölkerung lebte und ihre religiösen Praktiken ausübte.
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