Takamatsuzuka Kofun, Rundhügelgrab in Asuka, Japan
Takamatsuzuka ist ein kreisförmiger Grabhügel aus Tuffstein in Asuka, der im Inneren mit bemalten Steinwänden ausgestattet ist. Die Kammer selbst misst etwa 2,5 Meter in der Länge und ist auf allen vier Seiten mit Fresken verziert.
Der Grabhügel wurde zwischen 694 und 710 während der Fujiwara-Palast-Periode errichtet, wahrscheinlich für ein Mitglied der höfischen Elite. Bauern entdeckten die Malereien im Jahr 1972, als sie in den Hügel gruben.
Die Wände im Inneren zeigen Figuren mit fließenden Gewändern aus der Asuka-Zeit, die noch heute Spuren kontinentaler Einflüsse aus China und Korea tragen. Besucher können in der Ausstellungshalle heute Nachbildungen dieser Szenen betrachten, die den Austausch zwischen den damaligen Kulturen greifbar machen.
Das zugehörige Museum zeigt Reproduktionen der Wandmalereien und der Steinkammer in Originalgröße, die man aus der Nähe betrachten kann. Der Eintritt ist frei und die Anlage liegt zu Fuß erreichbar von anderen archäologischen Stätten der Asuka-Gegend.
Auf der Westseite sind Frauen in zeitgenössischen Gewändern und Frisuren dargestellt, die einen seltenen direkten Einblick in die Mode jener Epoche geben. Die Farben sind trotz der Jahrhunderte unter der Erde teilweise gut erhalten geblieben.
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