Asuka, Altes Kaiserdorf im Bezirk Takaichi, Japan
Das Dorf erstreckt sich über sanft gewelltes Gelände mit Reisterrassen und buddhistischen Tempeln zwischen den Feldern. Mehrere Steinmonumente und Hügelgräber liegen verstreut in der Landschaft und sind durch Feldwege miteinander verbunden.
Zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert war dieser Ort Sitz der kaiserlichen Regierung und erlebte die Einführung des Buddhismus aus Korea. Nach 710 verlagerte sich das Machtzentrum nach Nara, und das Dorf wurde wieder zu einer ländlichen Siedlung.
Der Name bezieht sich auf ein archaisches Wort für einen Ort, an dem Vögel flattern, was sich in der sanften Hügellandschaft widerspiegelt. Besucher sehen heute Reisbauern bei ihrer Arbeit auf Terrassen, die seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden und das Dorfleben prägen.
Die Anreise erfolgt mit der Kintetsu-Linie bis zur Station, wo Fahrräder gemietet werden können, um die verstreuten Fundstätten zu erreichen. Die meisten Wege sind flach und führen durch Felder, geeignet für gemütliches Radfahren über mehrere Stunden.
Lokale Bauvorschriften schützen die archäologischen Überreste unter der Erde, weshalb fast keine neuen Häuser entstehen. Dadurch hat sich das Aussehen der Anbauflächen kaum verändert und wirkt heute noch wie vor Jahrhunderten.
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