Kojima-dera, Buddhistischer Tempel in Takatori, Japan.
Der Tempel Kojima-dera ist ein buddhistisches Heiligtum in Takatori, dessen Haupthalle 1848 erbaut wurde. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, die traditionelle japanische religiöse Architektur zeigen.
Der Tempel wurde 760 unter dem Befehl von Kaiserin Koken gegründet und spielte später eine Rolle in der Shingon-Buddhismus-Tradition. In der Heian-Zeit entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum der Kojima-Schule des Shingon-Sektors.
Der Tempel bewahrt die Ryokai-Mandara, ein Nationalschtatz, der buddhistische Kosmologie darstellt. Dieses Kunstwerk stammt aus der mittleren Heian-Zeit und zeigt religiöse Vorstellungen, die in der Bildsprache des Tempels lebendig bleiben.
Man kann den Tempel vom Bahnhof Tsubosakayama aus erreichen, der an der Kintetsu-Yoshino-Linie liegt, und dann den markierten Wanderweg folgen. Der Weg hinauf ist deutlich gekennzeichnet und Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen.
Das Eingangstor stammt vom Ninomon der Takatori-Burg und verbindet weltliche Architektur mit einer religiösen Stätte. Diese Wiederverwendung zeigt, wie Gebäudelemente aus dem Burgbau in den Tempel integriert wurden.
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