Takatori, Ort in der Präfektur Nara, Japan
Takatori ist eine kleine Stadt in der Präfektur Nara, die in einem flachen Becken zwischen Flüssen liegt und hauptsächlich vom Anbau von Getreide geprägt wird. Die Gegend ist von ruhigen Straßen durchzogen, die an Felder grenzen, sowie von Flüssen wie dem Takatori River, die das Landschaftsbild bestimmen.
Takatori war einst Teil der antiken Provinz Yamato und später ein wichtiger Ort auf der Handelsroute zwischen Asuka und Kii, wovon noch zahlreiche Kofun-Hügel zeugen. In der Edo-Zeit wurde die Stadt zur Burgstadt des Takatori-Domains unter der Herrschaft des Tokugawa-Shogunats.
Der Name Takatori bezieht sich auf die Falknerei, ein altes Handwerk, das hier lange Zeit ausgeübt wurde. Heute zeigt sich dies in den traditionellen Häusern und den lokalen Handwerkstraditionen, die die Bewohner noch pflegen und an Besucher weitergeben.
Die Stadt ist am besten mit der Yoshino Line der Kintetsu Railway zu erreichen, die Takatori mit größeren Städten verbindet und die Anreise bequem macht. Von der Station aus können Besucher zu Fuß die ruhigen Straßen erkunden oder wandern zum nahe gelegenen Takatori-Schloss auf dem Bergkamm hinauf.
Im Jahr 676 war der Wald um Takatoriyama einer der ersten geschützten Wälder Japans, ein früher Meilenstein im Naturschutz des Landes. Diese alte Regelung zeigt, wie sehr die Einwohner das Land schon seit Hunderten von Jahren schätzten und pflegten.
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