Tsukumo Shell Mound, Archäologische Stätte in Kasaoka, Japan.
Der Tsukumo Shell Mound ist eine Grabungsstaette am sudflanke eines Hugels mit Blick auf das Mizushima-Meer, die Spuren einer fruheren Bevolkerung enthalt. Die Ausgrabungen haben menschliche Uberreste, Muschelschmuck und steinerne Arbeitsgeraete freigelegt.
Systematische Grabungen ab 1915 legten menschliche Uberreste aus der spaten Jomon-Zeit frei. Die gesammelten Funde werden auf ein Alter zwischen 4000 und 2500 v. Chr. datiert.
Die Skelette zeigen Zahnmodifikationen, die absichtlich entfernt wurden, sowie Muschelschmuck und Werkzeuge aus Stein. Diese Funde geben Einblick in rituelle Praktiken und alltägliche Handwerkstechniken der damaligen Bevölkerung.
Die Stätte selbst befindet sich auf privatem Gelände und ist normalerweise nicht für Besucher zugänglich. Die Objekte aus der Ausgrabung sind stattdessen im nahegelegenen Kasaoka-Heimatmuseum ausgestellt und können dort besichtigt werden.
Eine 2021 veroffentlichte Studie identifizierte ein Skelett mit etwa 790 verschiedenen Verletzungen und dokumentiert damit einen der altesten bekannten Todesfalle durch Haibeisse. Dieser Fund wirft Licht auf die Risiken und Gefahren des Lebens in kuenlstlicher Naehe zum Meer waehrend dieser fruehen Zeit.
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