Mangan-ji, Buddhistischer Tempel in Tochigi, Japan.
Mangan-ji ist ein buddhistischer Tempel in Tochigi, der in einer bewaldeten Umgebung liegt und aus einem Hauptgebäude, einem Deva-Tor und traditionellen japanischen Gärten besteht. Das gesamte Gelände ist mit geschnitzten Holzelementen verziert und wirkt harmonisch in die Natur eingebettet.
Der Tempel wurde 767 gegründet und prägt damit die Kirchengeschichte der Region seit über tausend Jahren. Nach einem verheerenden Brand 1740 wurde die Haupthalle 1764 neu aufgebaut und zeigt damit die Kontinuität des Ortes durch verschiedene Epochen.
Der Tempel ist eine wichtige Station auf der Pilgerroute Bandō Sanjūsankasho und ein Ort, an dem regelmäßig Gedenkfeiern für Verstorbene stattfinden. Besucher können die Bedeutung dieses Ortes in den täglichen Ritualen und dem Respekt spüren, den Menschen dem Heiligtum entgegenbringen.
Das Tempel-Gelände ist täglich zugänglich und bietet Besuchern die Möglichkeit, an Zen-Meditationssitzungen oder Meditationen unter einem Wasserfall teilzunehmen. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände waldreich und teilweise uneben ist.
Das Gelände beherbergt natürliche Kalksteinhöhlen, die als Naturdenkmal der Stadt geschützt sind und Besuchern einen seltenen Einblick in die geologische Geschichte bieten. Diese unterirdischen Formationen liegen abseits der Hauptwege und werden von wenigen Besuchern entdeckt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.