Kiyomizu Fall, Naturwasserfall in Ogi, Japan
Der Kiyomizu Wasserfall stürzt 75 Meter von einer Bergklippe hinab und bildet einen starken vertikalen Wasserstrom, der in den Fluss Gion fließt. Das Wasser fällt über mehrere Stufen und schafft dabei Gischt und Sprühnebel, die besonders in der Nähe des Beckens am Fuße spürbar sind.
Der buddhistische Tempel Kenryu-ji wurde 1627 in der Nähe des Wasserfalls erbaut und markiert die lange Verbindung des Ortes zur religiösen Geschichte der Region. Der Tempel entstand in einer Zeit, als buddhistische Institutionen in Japan wieder an Bedeutung gewannen.
Drei große buddhistische Götterstatuen stehen vor dem Wasserfall, darunter Fudo Myo-o, die die Verehrung der Natur in dieser Region zeigen. Diese Figuren sind Teil eines lokalen Glaubenssystems, das Wasser und Berge als heilig betrachtet.
Der Ort ist mit einem Taxi vom Bahnhof Ogi in etwa 16 Minuten erreichbar, oder Besucher können eine etwa zwei Stunden lange Wanderroute durch das Bergland wählen. Die Wege sind bergig und können steil sein, daher sind geeignete Schuhe und Wetterschutz empfehlenswert.
Ein Pavillon am Fuße des Wasserfalls bietet Besuchern einen dafür vorgesehenen Platz, um das Wasser in unmittelbarer Nähe zu beobachten. Von dieser erhöhten Position aus können Besucher die Kraft des fallenden Wassers hautnah erleben und gleichzeitig geschützt vor Gischt beobachten.
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