Daitsū-ji, Buddhistischer Tempel in Nagahama, Japan
Daitsū-ji ist ein buddhistischer Tempel in Nagahama mit einem großen Holztor, einer ausgedehnten Haupthalle und zwei Gärten namens Ganzan-ken und Rantei, die mit traditionellen Landschaftselementen gestaltet sind. Die Anlage verbindet architektonische Details, die aus älteren Burgen stammen, mit japanischen Gartengestaltungsprinzipien.
Der Tempel wurde 1602 von dem buddhistischen Priester Kyonyo gegründet und vereint Bauelemente von zwei älteren Burgen. Der Wiederaufbau mit Materialien aus diesen Burgen verbindet die Geschichte verschiedener Orte in einer Anlage.
Die Innenwände zeigen Gemälde von bedeutenden Künstlern verschiedener Epochen der japanischen Kunstgeschichte. Diese Werke prägen den Charakter des Ortes und erzählen von künstlerischen Entwicklungen über Jahrhunderte hinweg.
Der Tempel liegt etwa 10 Gehminuten vom Bahnhof Nagahama entfernt und ist täglich zugänglich. Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen, da man im Inneren die Schuhe ausziehen muss und es üblich ist, über verschiedene Ebenen und Gärten zu gehen.
Der Tempel beherbergt eine Glocke aus der Nanbokucho-Zeit, die Hunderte von Jahren zurückreicht. Diese antike Glocke ist ein seltenes Überbleibsel aus einer frühen Periode der japanischen Geschichte und wird im Tempel bewahrt.
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