Kurokabe square, Traditionelles Handelszentrum in der Altstadt von Nagahama, Japan.
Kurokabe Square ist ein Einkaufsviertel in der Altstadt von Nagahama, Japan, dessen Zentrum ein ehemaliges Bankgebäude mit schwarzen Außenwänden bildet. Rundherum reihen sich Kunsthandwerksläden, Galerien und niedrige Holzhäuser entlang gepflasterter Gassen.
Das Viertel entstand in den 1980er Jahren aus einem städtischen Wiederaufbauprojekt, das leerstehende Lagerhäuser und alte Kaufmannshäuser sanierte. Die ursprüngliche Siedlungsstruktur stammt aus der Ära, in der Hideyoshi den Ort zur Burg- und Handelsstadt ausbaute.
In den Geschäften entlang der Straßen sieht man Kunsthandwerker beim Glasblasen hinter großen Fenstern, und Besucher können selbst einfache Stücke gestalten. Viele Ladenschilder und Türrahmen tragen Holzschnitzereien, die an die Ästhetik der Edo-Zeit erinnern.
Ein Spaziergang durch alle Straßen und Läden dauert etwa zwei Stunden, und die meisten Werkstätten öffnen gegen zehn Uhr morgens. Wege sind flach und asphaltiert, sodass man sich ohne Mühe bewegen kann.
Ein kleines Café im zweiten Stock des schwarzen Gebäudes bietet Blick auf die gesamte Fußgängerzone und verkauft lokalen Reiskuchen mit Glasschmuck als Dekoration. Die ehemalige Bahnhofshalle aus dem Jahr 1882 steht wenige Gehminuten entfernt und zeigt Originalholzbalken unter dem Dach.
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