Hyakuyojō-Wasserfall, Wasserfall im Hakusan-Nationalpark, Japan
Der Hyakuyojō ist ein Wasserfall im Hakusan Nationalpark, der über 90 Meter senkrecht hinab zu einer breiten weißen Gischt stürzt. Die Wassermassen ergießen sich über die Seijogahara Ebene und schaffen ein eindrucksvolles Schauspiel in der hochalpinen Landschaft.
Der Ort liegt im Gebiet des Bergs Hakusan, wo der buddhistische Priester Taicho 717 die erste aufgezeichnete Besteigung vollbrachte. Diese frühe religiöse Verbindung prägte die spirituelle Bedeutung des Berges für die folgenden Jahrhunderte.
Die Wasserfälle sind Teil des Wallfahrtsweges Kaga-Zenjodo, der heilige Orte auf dem Berg Hakusan verbindet. Pilger und Besucher nutzen diesen Weg seit Jahrhunderten, um sich mit der Landschaft und ihrer spirituellen Bedeutung zu verbinden.
Der Zugang erfolgt über Wanderwege im Hakusan Nationalpark, die gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erfordern. Sorgfältige Planung und Aufmerksamkeit auf Wetterbedingungen sind wichtig, besonders in der kalten Jahreszeit.
In den Wintermonaten bildet der gefrorene Wasserfall eine ungewöhnliche Formation, bei der Wasser aus verschneiten Ebenen in ein Eisbecken fließt. Diese seltene Eisstruktur ähnelt einem kleinen Vulkan aus gefrorener Materie.
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