Miboro Dam, Steinschüttdamm in Shirakawa, Japan.
Die Miboro-Talsperre erstreckt sich über 405 Meter quer durch den Shō-Fluss und erreicht eine Höhe von 131 Metern (430 Fuß). Das Bauwerk verwendet drei verschiedene Überlaufsysteme, um den Wasserstand in dem großen Bergsee zu regulieren.
Zwischen 1957 und 1961 entstand der Damm, was zur Umsiedlung von 1.200 Menschen und zum Abriss von über 200 traditionellen Häusern führte. Das Projekt veränderte die Landschaft grundlegend und machte mehrere alte Siedlungen dauerhaft unbewohnbar.
Der Name Miboro kam vom versunkenen Dorf, dessen Bewohner umgesiedelt wurden, als der Stausee entstand. Die beiden Kirschbäume vom örtlichen Schrein wachsen jetzt in Shirakawa-go und erinnern an das Leben, das hier einst war.
Die Talsperre liegt an einer Bergstraße zwischen steilen Hängen, wodurch sich Ausblicke auf den Stausee und die umliegenden Wälder bieten. Im Winter kann Schnee die Zufahrt erschweren, während Herbst und Frühjahr ruhigere Bedingungen bringen.
Der Stausee fasst 370 Millionen Kubikmeter Wasser und ist damit der oberste von neun Dämmen entlang des Shō-Flusses. Zwei Francis-Turbinen in der Anlage erzeugen 256 Megawatt Strom für die umliegenden Regionen.
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